Das Glücklichsein steigert sich direkt nach der Geburt, aber nach schon einem Jahr sind sowohl Frauen als auch Männer unglücklicher als vor dem Kind. Eine Studie hat das Glücklichsein von Deutschen gemessen, vor und nach dem die Paare Kinder hatten. Das habe ich jetzt im Radio gehört und habe ein wenig im Internet gesucht. Und dies scheint ein Konsens zwischen Wissenschaftlern zu sein, so der Psychologe Daniel Gilbert von Harvard. Andere Quellen sagen, dass Kinder das Eheglück hemmen. Ich finde keine positiven Berichte im Netz, z.B. der Artikel Machen Kinder glücklich?.

In der besagten Studie im Radio wurde herausgefunden, dass Kinder die Menschen genau ein Jahr lang glücklicher machen als vorher, dann senke sich jedoch die Kurve des Glücklich-seins. Männer seien erst nach 7 Jahren wieder so glücklich sind, wie vor der Geburt. Frauen sogar erst nach 15 Jahren. Männer fehle am meisten die Freizeit und das Geld, Frauen mache die Doppelbelastung Beruf und Kind zu schaffen, wenn sie diese haben, oder die Einschränkung in der Karriere, wenn sie weniger arbeiten gingen.

Was bedeutet das für uns? Wir müssen denen dankbar sein, die Kinder bekommen und ihr Glück für die menschliche Zukunft opfern. Ich möchte hier konkreter werden. Was bedeutet das wirklich für mich? Kann ich es mit diesem Wissen verantworten überhaupt Kinder zu bekommen? Normalerweise versuche ich doch in einer Partnerschaft möglichst viel Glück zu erschaffen: Lecker essen gehen, Kurzurlaub, Verwöhnen. Aber mit einem Kind würde das in „Heulende Kinder im Restaurant, Kein Kurzurlaub weil sich Kinder ungern 3 Tage lang eine Stadt anschauen möchten, und Zeit für Verwöhnen gibt es dann auch weniger“. Und jetzt sind die Eltern dran: „Ne, alles nicht so schlimm, man muss sich nur zeitlich etwas managen“ oder „Kinder sind total toll“. Ja, das glaube ich, aber die Wissenschaft sagt was ganz anderes.

Was werde ich im Alter sagen? Nur weil ich keine eigenen Kinder hatte, bedeutet das nicht, dass ich nie mit Kindern zu tun hatte. Wir können Baby-Sitting machen, ich kann mich ehrenamtlich im Kindergarten als Vorlese-Onkel zur Verfügung stellen. Das geht wohl alles irgendwie auch ohne eigene Kinder. Aber ist es das Gleiche wie eigene Kinder? Und wo wäre die Menschheit jetzt, ohne den Fortpflanzungswillen? Der Mensch ist so entstanden, dass er eigene Kinder haben will. Der Trend zur Kinderlosigkeit dauert nun schon seit den 1970er Jahren an, vermutlich hatten wir vorher einfach ein zu schweres Leben, zu schlechte Absicherung um keine Kinder zu bekommen. Da waren Kinder pragmatisch die beste Versorgung fürs Alter. Das ist heute anders. Ohne Kinder kann ich jeden Monat 500 Euro sparen, ich spare mir eine große Wohnung bzw. genieße den Platz, den ich habe. Ohne Kinder geht’s mir in jedem Fall gut im Alter. Mit Kindern muss man sich schon seiner Blütezeit ziemlich einschränken.

Frauen, die berufliche Ansprüche haben, können heutzutage einfach keine Kinder bekommen. Das geht nicht. Solange die Firmen nicht in-House Kindergärten einrichten, wo die Kinder von 8 bis 18 Uhr bleiben können, müssen Frauen (meist sind es die) halbtags arbeiten und damit faktisch ihre Karriere aufgeben. Und wenn die Frau keine Karriere will .. selbst dann muss sie schon sehr gerne Hausfrau sein, um mit der Mutterrolle glücklich zu sein.

Fazit: Die Unternehmen oder der Staat müssen in die Ganztags-Kinderbetreuung einsteigen, und damit meine ich von 6-19 Uhr mögliche Zeit und nicht so Blödsinn wie 9 bis 17 Uhr und am besten noch Mittags eine Stunden Mittagspause.

Der neue Kinderbuch-Starautor

Veröffentlicht: 2011/01/14 in Alltag, Kultur, Tagebuch
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… könnte ich vielleicht sein. Das ist recht unwahrscheinlich, aber träumen darf man ja noch. Auf meine erste Kindergeschichte unter http://erzaehlmirwas.wordpress.com habe ich ziemlich gutes Feedback bekommen und so habe ich mich hingesetzt und einige Bilder dazu gezeichnet und das ganze in Buchform gegossen und ausgedruckt.

Und weil mir die Bilder so gut gelungen sind habe ich heute morgen ein Exemplar an den Oetinger Verlag geschickt. Unabhängig davon, ob der Verlag das Buch verlegen möchte, werde ich mich gedanklich schon an die nächste Geschichte machen, dann Brob Brennsuppson und sein Matrose Benny wollen ja die Welt erobern. Falls ich eine positive Antwort vom Verlag erhalte, werde ich davon berichten. Jetzt erstmal zwei der Bilder, die die Geschichte schmücken.

Pirat Brob BrennsuppsonEine Robbe, auf die der Pirat trifft

 

Tausende Tote Vögel fallen vom Himmel. Und das nicht nur in den USA, sondern laut tagesschau.de auch in Schweden. Die Menscheit rätselt und nun meldet sich die UCF (Union of Climatic Protector Force) eindrucksvoll zurück.

In einem der Redaktion vorliegenden Tonband behaupten die grünen Terroristen (wie sie sich selbst nennen), dass die Technik Tiere zu beeinflussen nun gereift sei. So konnte im August 2010 die UCF Stiere und Bussarde so manipulieren, dass diese Menschen angriffen. Diese Technik sei nun weiter gereift, so dass die UCF inzwischen tausende Vögel und Fische auf einen Schlag sterben lassen können. Die eindrucksvollen Bilder von tausenden Toten Vögeln seien nur der Anfang, drohte der Sprecher auf dem Tonband, das Experten als authentisch einstufen. Bald schon wollen die Terroristen soweit sein, ganze Scharen von Vögeln in Flugzeug-Turbinen fliegen zu lassen oder eine ganze Farm Zuchtrinder zu töten.

Die Forderungen der UCF sind weiterhin die gleichen: „Esst weniger Fleisch, um Kohlenstoff-Dioxid einzusparen“, „Weniger Abgase durch jegliche Fahrzeuge“. Auf dem Tonband ist eine weitere Parole zu hören: „Keine Klimaanlagen im Sommer und keine Heizung im Winter in ICEs“.